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Ratgeber

Photovoltaik-Förderung 2026 von Bund, Ländern und Gemeinden

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Einen Zuschuss des Bundes für eine private Solaranlage gibt es 2026 nicht. Der Bund hilft mit dem KfW-Kredit 270 ab 4,64 Prozent Zins, mit 0 Prozent Umsatzsteuer und mit steuerfreien Einnahmen. Zuschüsse zahlen nur einzelne Länder und Gemeinden, oft nur für Speicher oder besondere Dächer. Beantragen Sie jede Förderung vor der Bestellung.

Zins für den KfW-Kredit 270
ab 4,64 Prozent
KfW, effektiver Jahreszins, Stand 2. Oktober 2026
Berliner Zuschuss für einen Speicher
bis 4.750 Euro
Investitionsbank Berlin, SolarPLUS S, Stand 2. Oktober 2026
Sächsischer Zuschuss für einen Speicher
bis 20 Prozent
Sächsische Aufbaubank, nur Anlagen über 30 kWp, Stand 2. Oktober 2026
Modernes Haus mit Solardach, davor auf einem Gartentisch ein geschlossener Ordner, ein Stift und eine Tasse Kaffee.
Förderung beantragen Sie immer vor der Unterschrift. Bild: KI generiert.

Was der Bund 2026 für Ihre Solaranlage tut

Einen direkten Zuschuss des Bundes für eine Solaranlage auf dem Eigenheim gibt es 2026 nicht. Die Förderbank des Bundes, die KfW, bietet stattdessen einen günstigen Kredit an. Er heißt Erneuerbare Energien Standard und trägt die Nummer 270.

Den KfW-Kredit bekommen auch Privatpersonen, wenn sie einen Teil des Solarstroms ins Netz einspeisen. Er deckt bis zu 100 Prozent der Kosten für Anlage und Speicher, läuft 2 bis 30 Jahre und kann bis zu 5 Jahre ohne Tilgung beginnen. Am 2. Oktober 2026 lag der Zins bei ab 4,64 Prozent im Jahr. Den Antrag stellen Sie bei Ihrer Bank, und zwar bevor Sie die Anlage bestellen.

Dazu kommen zwei Erleichterungen bei der Steuer. Auf Kauf und Montage zahlen Sie keine Umsatzsteuer, und die Einnahmen aus der Anlage sind bis 30 kWp je Wohnung von der Einkommensteuer befreit. Für Anlagen, die bis Ende 2026 starten, zahlt der Netzbetreiber außerdem 20 Jahre lang 7,70 Cent je eingespeiste Kilowattstunde.

Welche Bundesländer 2026 Solaranlagen fördern

Berlin zahlt für einen Speicher bis 4.750 Euro, für eine Anlage auf einem Denkmal bis 5.700 Euro und für einen neuen Zählerschrank pauschal 750 Euro. Sachsen gibt bis 20 Prozent Zuschuss für Speicher, aber nur zu Anlagen über 30 kWp und mit einem Kredit ab 35.000 Euro. Bremen und Baden-Württemberg vergeben Kredite, Bremen bis 50.000 Euro.

Landesprogramme für Solaranlagen und Speicher, geprüft an den Seiten der Förderbanken am 2. Oktober 2026.
LandProgrammWas es gibtFür wen
BerlinSolarPLUS SZuschuss für Speicher bis 4.750 Euro, Denkmal-Anlage bis 5.700 Euro, Zählerschrank 750 EuroEigenheime
BerlinSolarPLUS LZuschuss bis 30.000 Euro für Speicher und besondere AnlagenMehrfamilienhäuser
HamburgGründachförderung40 Prozent der Kosten für das Gestell, höchstens 50 Euro je Quadratmeter, Module nichtSolaranlagen auf begrünten Dächern
SachsenSachsenkredit Energie und SpeicherKredit ab 35.000 Euro, Zuschuss bis 20 Prozent für Speicher und 10 Prozent für die AnlageAnlagen über 30 kWp, auch Privatpersonen
BremenPhotovoltaik nach PlanKredit bis 50.000 Euro mit einem Jahr ohne TilgungPrivatpersonen mit Wohngebäude im Land Bremen
Baden-WürttembergWohnen mit Zukunft PhotovoltaikKredit ab 5.000 Euro, Laufzeit 5 bis 30 JahreSelbst genutzte Häuser mit höchstens 3 Wohnungen, Anlage bis 30 kWp

In den übrigen elf Ländern gibt es nach der Übersicht des ADAC vom 1. September 2026 kein Landesprogramm für private Solaranlagen. Das sind Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, das Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Wo Städte und Gemeinden zuschießen

Manche Städte und Gemeinden haben eigene Programme. Nach der Übersicht des ADAC zahlen einzelne Städte bis zu 10.000 Euro, die Bedingungen unterscheiden sich aber stark. Solche Programme sind fast immer gedeckelt und enden, sobald das Geld verteilt ist.

Fragen Sie deshalb im Rathaus, beim Klimaschutz Ihrer Gemeinde und bei Ihren Stadtwerken nach. Einen guten Überblick gibt die Förderdatenbank des Bundes im Internet. Dort filtern Sie nach Bundesland und Thema.

Erst beantragen, dann bestellen

Fast alle Programme verlangen den Antrag, bevor Sie mit dem Vorhaben beginnen. Als Beginn gilt meist der Auftrag an den Solarteur. Wer zuerst unterschreibt und dann beantragt, verliert die Förderung.

  1. Prüfen Sie, was Bund, Land und Gemeinde für Ihr Vorhaben anbieten.
  2. Holen Sie Angebote ein, aber unterschreiben Sie noch keinen Auftrag.
  3. Stellen Sie die Anträge, den KfW-Kredit über Ihre Bank, Landeszuschüsse bei der Förderbank des Landes.
  4. Warten Sie auf die Bestätigung, dass Sie beginnen dürfen.
  5. Vergeben Sie dann den Auftrag und heben Sie Rechnungen und Nachweise auf.

Wie sich ein Kredit gegen Barzahlung und Miete rechnet, erklärt der Ratgeber Photovoltaik kaufen, finanzieren oder mieten.

Was ein Förderkredit für Ihre Rechnung bedeutet

Ein Kredit macht die Anlage nicht billiger, er verteilt nur die Kosten. Bei 4,64 Prozent Zins kostet ein Kredit über 14.000 Euro im ersten Jahr rund 650 Euro Zinsen. Eine Anlage mit 10 kWp bringt in der Mitte Deutschlands rund 1.680 Euro im Jahr.

Haben Sie das Geld auf dem Konto, ist die Barzahlung meist günstiger, solange das Geld dort weniger Zinsen bringt, als der Kredit kostet. Ob sich die Anlage insgesamt lohnt, zeigt der Ratgeber, ob sich Photovoltaik 2026 lohnt.

Häufige Fragen

Gibt es 2026 einen Zuschuss vom Staat für eine Solaranlage?

Einen Zuschuss des Bundes für eine private Solaranlage gibt es 2026 nicht. Der Bund bietet über die KfW einen günstigen Kredit, befreit Anlage und Montage von der Umsatzsteuer und stellt die Einnahmen steuerfrei. Zuschüsse zahlen nur einzelne Länder und Gemeinden.

Wie hoch ist der Zins für den KfW-Kredit 270 für eine Solaranlage?

Der KfW-Kredit 270 für eine Solaranlage kostete am 2. Oktober 2026 ab 4,64 Prozent effektiven Jahreszins. Er läuft 2 bis 30 Jahre und deckt bis zu 100 Prozent der Kosten. Den Antrag stellen Sie bei Ihrer Bank, bevor Sie die Anlage bestellen.

Welche Bundesländer fördern Photovoltaik 2026?

Photovoltaik fördern 2026 Berlin, Hamburg, Sachsen, Bremen und Baden-Württemberg. Berlin und Sachsen zahlen Zuschüsse, vor allem für Speicher, Hamburg nur für Anlagen auf begrünten Dächern. Bremen und Baden-Württemberg vergeben günstige Kredite.

Gibt es eine Förderung für einen Stromspeicher?

Ja, für einen Stromspeicher gibt es in einigen Ländern Geld. Berlin zahlt für Eigenheime bis 4.750 Euro, Sachsen bis 20 Prozent der Kosten, aber nur zu Anlagen über 30 kWp. Den Speicher können Sie außerdem mit dem KfW-Kredit 270 finanzieren.

Muss ich die Förderung für Photovoltaik vor der Bestellung beantragen?

Ja, die Förderung für Photovoltaik müssen Sie fast immer vor der Bestellung beantragen. Als Beginn gilt meist der Auftrag an den Solarteur. Wer zuerst unterschreibt, verliert in der Regel den Anspruch.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Erneuerbare Energien Standard (270), Konditionen und Antragsweg, effektiver Jahreszins am 2. Oktober 2026, KfW,
  2. SolarPLUS, Förderprogramm für Solaranlagen und Speicher in Berlin, Investitionsbank Berlin,
  3. Hamburger Gründachförderung, Zuschuss für die Unterkonstruktion von Solaranlagen auf Gründächern, Hamburgische Investitions- und Förderbank,
  4. Sachsenkredit Energie und Speicher, Sächsische Aufbaubank,
  5. Kredite rund ums Haus, Photovoltaik nach Plan, Stand 12. August 2026, Bremer Aufbau-Bank,
  6. Wohnen mit Zukunft: Photovoltaik, L-Bank,
  7. Photovoltaik-Förderung 2026: Zuschüsse, Kredite, Einspeisevergütung, Stand 1. September 2026, ADAC,
  8. Förderdatenbank des Bundes, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie,
  9. § 12 Absatz 3 Umsatzsteuergesetz, Steuersatz 0 Prozent für Photovoltaikanlagen, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de,
  10. § 3 Nummer 72 Einkommensteuergesetz, Steuerbefreiung für Photovoltaikanlagen, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de,
  11. EEG-Förderung und Fördersätze für Solaranlagen ab 1. August 2026, Bundesnetzagentur,

Einsatz von Sprachmodellen

Eine KI hat die wiederkehrenden Sätze auf den Seiten formuliert, die Ratgeber und das Glossar mitgeschrieben, Quellen gesucht und die Bilder erzeugt. Die Texte werden vor der Veröffentlichung gelesen. Name, Adresse und Kontaktdaten der Betriebe stammen dagegen unverändert aus OpenStreetMap. Sie verarbeitet ein festes Programm und keine KI.

Korrekturweg

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Stand dieser Angaben: 3. Oktober 2026.