
PV-Ertrag pro kWp und Jahr in Deutschland
Ein Kilowatt peak auf einem Süddach erzeugt in Deutschland rund 990 bis 1.140 Kilowattstunden im Jahr, im Norden etwas weniger als im Süden.
Ratgeber lesen
Werkzeug
Eine Solaranlage mit 10 kWp auf einem Süddach bringt in der Mitte Deutschlands rund 1.680 Euro im Jahr, wenn Sie 30 Prozent des Stroms selbst verbrauchen. Rund 1.130 Euro davon sparen Sie an Stromkosten, rund 550 Euro zahlt der Netzbetreiber für den Rest. Der Rechner zeigt das für Ihr Dach, Ihren Verbrauch und Ihren Strompreis.
Die Anlage erzeugt rund 10.200 Kilowattstunden Strom im Jahr. Verbrauchen Sie 30 Prozent davon selbst, sparen Sie bei 37 Cent je Kilowattstunde rund 1.130 Euro. Der Rest geht ins Netz und bringt bei 7,70 Cent rund 550 Euro. Zusammen sind das rund 1.680 Euro im Jahr. Die Anlage kostet 9.000 bis 15.000 Euro und hat sich nach rund 5,5 bis 9 Jahre bezahlt gemacht, ohne Wartung und Zinsen gerechnet.
Die Zahl steht im Angebot, etwa 9,6 kWp. Bis 100 kWp.
Ohne Speicher meist 20 bis 40 Prozent.
Der Arbeitspreis steht auf Ihrer Stromrechnung.
Die Vergütung gilt für Anlagen, die bis zum 31.12.2026 in Betrieb gehen, und bleibt dann 20 Jahre gleich. Die Spanne gilt für eine fertig montierte, angeschlossene Dachanlage um 10 kWp ohne Speicher. Wartung, Versicherung, Zählerkosten und Zinsen rechnet der Rechner nicht ein.
Ein Kilowatt peak auf einem Süddach bringt im Jahr rund 990 Kilowattstunden in Hamburg, rund 1.020 in Kassel und rund 1.140 in München. Zeigt das Dach nach Osten und Westen, sind es 79 Prozent davon, nach Norden nur 53 Prozent.
| Dachseite zeigt nach | Anteil am Ertrag |
|---|---|
| Süden | 100 Prozent |
| Südwesten oder Südosten | 94 Prozent |
| Osten und Westen, je eine Dachseite | 79 Prozent |
| Norden | 53 Prozent |
Die Werte gelten für ein Dach nach Süden mit 35 Grad Neigung und ohne Schatten, auf 10 Kilowattstunden gerundet. Gerechnet wurde für Hamburg, Kassel und München. Gerechnet für Kassel mit 35 Grad Neigung. Südwesten und Südosten liegen beide bei 94 Prozent, Osten und Westen bei 79 und 80 Prozent; für eine Ost-West-Anlage gilt der Mittelwert von 79 Prozent.
PVGIS 5.3 der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission, Rechnung je 1 kWp mit 14 Prozent Systemverlusten, Strahlungsdaten PVGIS-SARAH3 2005 bis 2023, abgerufen am 02.10.2026, https://re.jrc.ec.europa.eu/pvg_tools/de/
Am meisten bringt ein Süddach mit rund 40 Grad Neigung. Ein flaches Dach liefert 84 Prozent davon, eine senkrechte Fassade 71 Prozent. Zwischen 30 und 50 Grad liegt der Ertrag bei 98 bis 100 Prozent.
| Neigung | Anteil am Ertrag |
|---|---|
| 0 Grad | 84 Prozent |
| 10 Grad | 91 Prozent |
| 20 Grad | 96 Prozent |
| 30 Grad | 99 Prozent |
| 40 Grad | 100 Prozent |
| 50 Grad | 98 Prozent |
| 60 Grad | 95 Prozent |
| 70 Grad | 89 Prozent |
| 80 Grad | 81 Prozent |
| 90 Grad | 71 Prozent |
Gerechnet für ein Dach nach Süden in Kassel, bezogen auf die ertragreichste Neigung. Der Rechner nimmt die Neigung nicht mit in das Ergebnis, er rechnet mit 35 Grad.
PVGIS 5.3 der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission, Rechnung je 1 kWp mit 14 Prozent Systemverlusten, Strahlungsdaten PVGIS-SARAH3 2005 bis 2023, abgerufen am 02.10.2026, https://re.jrc.ec.europa.eu/pvg_tools/de/
Geht die Anlage zwischen dem 1.8.2026 und dem 31.12.2026 in Betrieb, zahlt der Netzbetreiber für die ersten 10 kWp 7,70 Cent je eingespeiste Kilowattstunde, für den Teil bis 40 kWp 6,66 Cent und bis 100 kWp 5,44 Cent. Geht der ganze Strom ins Netz, sind es 12,22 Cent und darüber 10,24 Cent. Der Satz bleibt 20 Jahre gleich.
| Teil der Anlage | Nur Überschuss ins Netz | Aller Strom ins Netz |
|---|---|---|
| bis 10 kWp | 7,70 Cent | 12,22 Cent |
| über 10 bis 40 kWp | 6,66 Cent | 10,24 Cent |
| über 40 bis 100 kWp | 5,44 Cent | 10,24 Cent |
Für Anlagen, die ab dem 1. Januar 2027 starten, will die Bundesregierung die feste Einspeisevergütung abschaffen. Der Gesetzentwurf vom 7. September 2026 ist noch nicht beschlossen. Anlagen, die vorher starten, behalten danach ihren Satz.
Bundesnetzagentur, EEG-Förderung und Fördersätze, Solaranlagen auf Gebäuden ab 01.08.2026, Seitenstand 25.06.2026, https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/ErneuerbareEnergien/EEG_Foerderung/start.html
Deutscher Bundestag, Drucksache 21/7867 vom 07.09.2026, Gesetzentwurf der Bundesregierung zum EEG 2027, https://dserver.bundestag.de/btd/21/078/2107867.pdf
Stand Ende 2025. Die Spanne gilt für eine fertig montierte, angeschlossene Dachanlage um 10 kWp ohne Speicher. Wartung, Versicherung, Zählerkosten und Zinsen rechnet der Rechner nicht ein.
Fraunhofer ISE, Photovoltaics Report, Stand 14.07.2026, Quick Facts: Price PV rooftop system (10 kWp) 900 bis 1.500 Euro je kWp, Datenstand Ende 2025, https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/Photovoltaics-Report.pdf
Durchschnittlicher Strompreis für Haushalte 2026 bis August: 37,0 Cent je Kilowattstunde. BDEW-Strompreisanalyse, Stand 21.08.2026, https://www.bdew.de/service/daten-und-grafiken/bdew-strompreisanalyse/
Haushalte ohne Speicher verbrauchen je nach Anlagengröße 20 bis 40 Prozent ihres Solarstroms selbst. Ein Speicher verdoppelt das typischerweise. Fraunhofer ISE, Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland, Fassung vom 20.08.2026, https://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/studien/aktuelle-fakten-zur-photovoltaik-in-deutschland.html
Stand der Datentabelle: 2.10.2026
Eine Photovoltaikanlage mit 10 kWp auf einem Süddach erzeugt rund 9.900 Kilowattstunden im Jahr in Hamburg und rund 11.400 Kilowattstunden in München. Zeigt das Dach nach Osten und Westen, sind es rund 79 Prozent davon. Die Werte hat PVGIS, der Solarrechner der EU-Kommission, für ein Dach ohne Schatten mit 35 Grad Neigung ermittelt.
Eine Solaranlage mit 10 kWp bringt in der Mitte Deutschlands rund 1.680 Euro im Jahr, wenn Sie 30 Prozent des Stroms selbst verbrauchen und 37 Cent je Kilowattstunde zahlen. Den größeren Teil, rund 1.130 Euro, machen die gesparten Stromkosten aus. Die Einspeisevergütung bringt rund 550 Euro.
Eine Photovoltaikanlage mit 10 kWp hat sich im Beispiel aus der Mitte Deutschlands nach rund 5,5 bis 9 Jahre bezahlt gemacht. Gerechnet ist mit 900 bis 1.500 Euro je kWp und ohne Wartung, Versicherung und Zinsen. Mit diesen Kosten dauert es länger.
Für eine Solaranlage, die bis zum 31.12.2026 in Betrieb geht, zahlt der Netzbetreiber 7,70 Cent je eingespeiste Kilowattstunde für die ersten 10 kWp, 6,66 Cent bis 40 kWp und 5,44 Cent bis 100 kWp. Der Satz bleibt 20 Jahre gleich. Für Anlagen ab 2027 plant die Bundesregierung, die feste Vergütung abzuschaffen.
Die Volleinspeisung lohnt sich meist nicht, sobald Sie Strom im Haus verbrauchen. Im Beispiel mit 10 kWp bringt sie rund 1.250 Euro im Jahr, die Anlage mit 30 Prozent Eigenverbrauch dagegen rund 1.680 Euro. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart 37 Cent, eingespeist bringt sie höchstens 12,22 Cent.

Ein Kilowatt peak auf einem Süddach erzeugt in Deutschland rund 990 bis 1.140 Kilowattstunden im Jahr, im Norden etwas weniger als im Süden.
Ratgeber lesen

Ja, eine Solaranlage auf dem eigenen Dach lohnt sich auch 2026. Eine Anlage mit 10 kWp für 14.100 Euro bringt in der Mitte Deutschlands rund 1.680 Euro im Jahr und hat sich nach knapp 10 Jahren bezahlt gemacht.
Ratgeber lesen

Geht Ihre Solaranlage bis zum 31. Dezember 2026 in Betrieb, zahlt der Netzbetreiber 7,70 Cent je eingespeiste Kilowattstunde für die ersten 10 kWp.
Ratgeber lesen